Schälli - Kalender

Kalender 2018

República del Paraguay

Paraguay ist ein südamerikanisches Binnenland, mit einer Fläche von 406'752 km2. Das Land ist somit etwas grösser als Deutschland und die Schweiz zusammen. Das Land hat knapp 6.8 Mio. Einwohner.
Der Name des Staates bedeutet "Wasser, das zum Wasser geht", abgeleitet von der Sprache der Ureinwohner Guarani: "para"(Ozean), "gua"(von7zu) und "y"(Wasser). Guarani ist nebst Spanisch die Amtssprache. Paraguay wurde am 14./15. Mai von Spanien unabhängig.

Seit mein Vater in den späten 1970er- und frühen 1980er- Jahren sich vermehrt mit Paraguay befasste, und viele Jahre eine ca. 220 km2 grosse Farm mitbesass, begann auch bei mir der Bezug zu diesem Land. Nach einigen Jahren liess sich mein Vater ein Ferienhäuschen in Stadtnähe bauen, welches seither in unserem Familienbesitz ist.

In jüngster Vergangenheit intensivierte sich meine Beziehung zu diesem Land im speziellen und Südamerika allgemein.

So gesehen ist das diesjährige Kalenderthema nicht nur für mich eine Herzensangelegenheit.


Remo Schällibaum, dipl. Architekt FH

 


Alex P. Schorsch, Fotograf

Ich wurde in Chicago geboren und bin in meinem Leben sehr viel gereist. Ich lebte in einigen europäischen Ländern, Afghanistan und Indien. Und nun seit knapp 30 Jahren in Brasilien.
 
Das Gebiet "tres fronteras" (Dreiländereck Brasilien, Paraguay, Argentinien) ist nicht zuletzt durch die Iguaçu-Wasserfälle weltbekannt. Es ist mir eine grosse Freude diese Region in diesem Kalender dokumentieren zu dürfen. Die diese Region prägenden Wasserfälle liegen zwar knapp nicht in Paraguay, sondern in Argentinien und Brasilien. Dennoch bin ich der Auffassung gehören sie zwingend mit dazu.
 
Ich möchte an dieser Stelle einen speziellen Dank an Nivaldo Rafagnin aussprechen. Ihm ist es zu verdanken, dass er Remo Schällibaum und mich zusammenbrachte und dadurch dieses Kalenderwerk entstehen konnte.

 

Kalender 2017

Licht bedeutet Leben. Ohne Licht wachsen keine Pflanzen – ohne Licht gibt es keine Gezeiten – ohne (Augen)-Licht bekommt das Leben eine andere Bedeutung.

Und dennoch: Andauerndes Tageslicht ermüdet, wir Alle suchen den Schatten und brauchen auch Dunkelheit. Das Hell-Dunkel-Wechselspiel ist lebensnotwendig. Und manches oder manch Einer erscheint im Dunkel und im Scheinwerferlicht viel exponierter als im grellen Licht in der Masse. Und Licht weist auch den Weg. Das Licht des Leuchtturms ist so eine lebenswichtige Orientierungshilfe – selbst in Zeiten der totalen Digitalisierung.

Vom Tag an, an welchem wir das Licht der Welt erblicken, bis zum Moment, wo in uns das Licht ausgeht. Womit ich ausdrücken will, dass Licht eben Leben bedeutet.


Remo Schällibaum, dipl. Arch FH

Patrick Loertscher zählt zu den bedeutendsten Landschaftsfotografen unserer Zeit. Angetrieben durch seine uneingeschränkte Leidenschaft für das besondere Bild, bereist er Jahr für Jahr die Welt, um die Schönheit von Natur und Landschaft zu ergründen. Seine unverwechselbaren Bilder zeugen von unglaublicher Tiefe und jedes einzelne davon zeigt die wahre Seele einer Landschaft. Jede Gesamtkunstwerk, das sich in seiner Einzigartigkeit dem Betrachter offenbart.

Für sein Lebenswerk, den Jubiläumsbildband Reise mit dem Licht, bereiste der Schweizer Fotograf in den letzten Jahren die schönsten Orte auf dieser Welt erneut intensiv und setzte dabei vorzugsweise sein Lieblingswerkzeug, eine analoge Panoramakamera der Marke Linhof, ein.



Patrick Loertscher wurde von der FEP (Federation of European Professional Photogra-phers) mit dem prestigeträchtigen Titel Master of Photography ausgezeichnet. Dies ist die international höchste Auszeichnung für Fotografen und wurde bisher noch nie an einen Schweizer verliehen.

 

Kalender 2016


Das Unbekannte fasziniert den Menschen in der Regel. Wie auch die beiden Pole unserer Erde. Arktis und Antarktis. Unwirkliche und unwirtliche Landschaften fernab jeglicher Zivilisation. Weit entfernt von unserem täglichen Dasein. Leider geht immer wieder vergessen, wie wichtig diese Erdteile für unser Leben sind.

Die beiden Polregionen sind so zusagen der uns vorgesetzte Spiegel, wie unsensibel wir im täglichen Leben mit der Natur umgehen.

Die eindrücklichen Impressionen dieser packenden Regionen wird uns die nächsten zwölf Monate hindurch begleiten. Und uns der Schönheiten der Mutter Erde bewusst sein lassen.

 

Zu den Fotografen Heiner und Rosamaria Kubny


1997 veränderte eine Reise zu den Pinguinen der Antarktis das Leben des Zürcher Fotografenpaars Heiner und Rosamaria Kubny. Unheilbar mit dem Polarvirus infisziert, gingen sie mit Diashows auf Tournee, gründeten ihr eigenes Magazin PolarNEWS und fingen an, selber Reisen in polare Gebiete zu organisieren und durchzuführen.

Seit sie ihre Bodenbelagsfirma verkauft haben, ist PolarNEWS sowohl ihre Berufung als auch ihr Beruf. Sie gelten im deutschsprachigen Raum als die unbestrittenen Spezialisten für Reisen in polare Gebiete bis zum Nordpol. Das Magazin PolarNEWS erscheint mittlerweile in einer Auflage von 80'000 Exemplaren in der Schweiz, Deutschland und Österreich.

 

Ich wünsche allen Betrachtern nachhaltigen Genuss

Remo Schällibaum

 

 

Kalender 2015

Remo Schällibaum

Unser schaelli – Kalender erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Ist an einer Wand Platz geschaffen worden, zwei kräftige Nägel eingeschlagen und der Kalender daran gehängt – er ist nicht mehr wegzudenken. Wer hätte das gedacht. 2008 erschien unser erstes Eigenfabrikat.
Viele wundern sich, dass das Jahr im schaelli – Kalender mit dem Monat Februar beginnt.

Das ist Absicht!

Weil unser Jahresgeschenk an Kunden, Partnerbetriebe, Freunde und Bekannte traditionellerweise immer im Januar zugestellt wird. So entsteht keine unliebsame Hektik. Der Monat Januar des Folgejahres ist ja schliesslich immer nach dem Dezember mit eingebunden!

Nach mittlerweile acht Jahren war es längst überfällig!

Die Schweiz als Thema!

Im Panoramaformat mit ungewohnten Sujets, Perspektiven und Ansichten. Je mehr Sie unsere Homepage besuchen, desto mehr Bilder des aktuellen Jahres und der vergangenen Jahre werden Sie entdecken.

Swiss Vision

Seit einem Vierteljahrhundert bereise ich als Berufsfotograf Jahr für Jahr die Welt, um die Schönheiten von Natur und Landschaft mit meiner Kamera festzuhalten. Im Laufe dieser exotischen Streifzüge entwickelte sich in meinen Gedanken allmählich die Vision, meine wunderschöne Heimat in einem ganz besonderen Buch zu zelebrieren. Vor Kurzem ist nun der exklusive Bildband Swiss Vision im eigenen Verlag erschienen aus dem auch die meisten Bilder in diesem Kalender stammen.

Um die absolut bestmögliche Wiedergabe einer Landschaft im Grossformat hervorzuholen arbeite ich mit einer analogen Linhof-Panoramakamera mit einem Aufnahmeformat von 17 x 6 cm. Diese einzigartige Technik erlaubt es mir, die Zeit und den Augenblick in seiner perfekten Schärfe, seinem Detail und seiner Präzision in einer einzigen Belichtung einzufangen.

Mit meinen Bildern möchte ich Menschen in ihrem Innersten berühren, Emotionen wecken und ihnen die visuelle Schönheit einer modernen Schweiz etwas näher bringen. Es macht mich glücklich, wenn ich meine Begeisterung und meine Visionen mit Ihnen teilen darf.

Patrick Loertscher

Kalender 2014

Rund die Hälfte der Menschheit ist in Städten zu Hause.

Landflucht!

Allein schon auf der südlichen Halbkugel der Erde wird sich die urbane Bevölkerung in den Städten in den kommenden zwanzig Jahren noch einmal verdoppeln.

Giorgio Balmelli hat auf seinen unzähligen Reisen rund um den Globus seine Eindrücke der urbanen Welt festgehalten.

Tic Tac

Lichter grell und hell

Autos bedrohlich und schnell

Tic Tac

Häuserklötze anonym und gross

bunter Lärm im Floss

Tic Tac

Menschen verloren in grossen Träumen

planlos entschwunden in grossen Räumen

Tic Tac

Es rennt die Zeit

zuweilen viel zu weit

Tic Tac

Remo Schällibaum

 

Über den Fotografen Giorgio Balmelli

 

„Ich bin Tessiner, in der Ostschweiz aufgewachsen und heute international als Fotograf tätig – und das seit 40 Jahren.
Durch meine Arbeit reise ich viel in der Weltgeschichte umher, und immer habe ich eine digitale Spiegelreflex-Kamera dabei, die über eine Auflösung von mindestens 24 Millionen Pixeln verfügt (denn erst mit dieser Auflösung sind Panoramabilder in dieser Grösse technisch machbar).

 

Die verschiedensten Aufträge bringen mich immer wieder an die schönsten Ecken dieser Welt. In Valencia fotografierte ich zum Beispiel für den Americas Cup, in Asien für Sony, in Marokko für einen Outdoor-Ausrüster, in China für eine Modemarke und in Triest für die Segelregatta Barcolana. In Montenegro und im Elsass war ich privat mit dem Motorrad unterwegs. An diesen unterschiedlichsten Orten entstanden auch die Panorama-Bilder für diesen Kalender.“

Bildlegende 

Februar 2014

Valencia Ciudad de las Artes y de las Ciencias, L’Hemisféric (3D-Kino) von Santiago Calatrava , 1996 erbaut. 

März 2014

Dubai Creek; der 14 Kilometer lange Meeresarm teilt Dubai in zwei Teile.

April 2014

Hunsbach im Elsass gilt als eines der schönsten Dörfer Frankreichs. Einige der Fachwerkhäuser gehen bis aufs Jahr 1298 zurück.

Mai 2014

Der Canton Tower in Guanzhou ist mit 600 Metern der höchste Fernsehturm Chinas. Erbaut 2005 - 2010 von den Architekten Barbara Kuit und Mark Hemel.

Juni 2014

„Langes Leben für den grössten Leader und Vorsitzenden Mao“ ist auf dem chinesischen Bauernhaus bei Yangshuo zu lesen.

Juli 2014

Pool-Area im Designerhotel Yas Viceroi in Abu Dhabi . Am 1. November 2009 fand das hier erste Formel-1
Rennen statt, das direkt unter dem futuristischen Hotel durchführt.

August 2014

Ein Herrschaftshaus versteckt sich in den Agdal-Gärten bei Marrakesch . Die geheimnisvollen Gärten wurden bereits im 13. Jahrhundert angelegt. 

September 2014

Aus 600 Metern Höhe im höchsten Gebäude der Welt, dem Burj Khalifa (828 m) in Dubai, direkt nach unten fotografiert. 

Oktober 2014

Ein „Magischer Ort“ ist das 1656 erbaute serbisch-orthodoxe Kloster Ostrog bei Danilovgrad in Montenegro.

November 2014

Hongkong vom Peak (Hongkongs Hausberg) aus beim letzten Tageslicht fotografiert.

Dezember 2014

Piazza dell‘ Unità d‘Italia heisst dieser Platz in Trieste seit 1918 (früher Piazza Grande) mit einer Treppe, die ins Meer führt.

Januar 2015

Der Prime Tower in Zürich (Gigon/Guyer Architekten) ist mit 126 Metern das höchste Gebäude der Schweiz, das 2011 fertiggestellt wurde.

 

Kalender 2013

Die Bilderserie soll eine bescheidene Hommage an die Schöpfungsgeschichte der Natur sein.

Sie beinhaltet ein Suchen nach den Landschaften, dem Lebensraum unserer Herkunft, wie es wohl gewesen war als unsere Urvorfahren vor ca. 2 Millionen Jahren begannen unsere Erde zu besiedeln.

Vielleicht sprechen die Bilder die bei uns „Menschen der Moderne“ noch vorhandenen Urgefühle an, mögliche Gene aus der Zeit bevor wir das Feuer zu entfachen entdeckten und zur Nahrungssuche als Sammler und Jäger durch die Wälder und Savannen der damaligen Urlandschaften streiften.

Die abgebildeten Tierarten waren längst vor unserem Erscheinen Bewohner unseres Planeten, ihr Aussehen hat sich in den vergangenen 2 Millionen Jahren unseres Daseins nur unbedeutend verändert.

Die Bilder sollen uns zur Schönheit und Würde der Natur führen, das Bewusstsein zu unserer Verantwortung gegenüber unserer Umwelt stärken um den Restbestand dess uns hinterlassenen und anvertrauten Naturerbe in seiner einmaligen Schönheit zu erhalten. Dazu aus dem Manifest „Die Rede der Bäume“

„Noch bevor Ihr Menschen erschienen seid, war der grösste Teil der Evolution, der Schöpfung vollbracht. Alles hatte seinen Lebensraum, die Erde drehte sich ruhig auf ihrer seit Milliarden Jahre vorgegebenen Bahn im Weltall.

Das Festland war mit mächtigen Urwälder, Flüssen, Seen, Sumpfgebieten und Savannen bedeckt. Es gab keine Zeitbegriffe in eurem Sinne, alles vollzog sich langsam, in einer geheimnisvollen Ruhe und einem tiefen Frieden.

Alle Kontinente waren mit einer paradiesischen Flora una Fauna besiedelt, die Ökosysteme hatten sich eingespielt, es schien als sei alles vollbracht“

Heinrich Gohl, Stiftung Wald-Klima-Umwelt, 4059 Basel

 

Über den Fotografen

Der Fotograf Heiner Gohl fasziniert in vielerlei Hinsicht. Über 85 Jahre, Jahre alt. Seit rund 70 Jahren fotografiert er Landschaften und bevorzugt Wälder. Eine immense Zahl von mehreren zehntausenden von Fotos kann er nicht nur sein eigen sondern sein eigen Werk benennen.

Er ist wach, aktiv, aufgeweckt und voller Tatendrang. Bestenfalls würde man Ihn als AHV-Teenager / Frührentner erahnen. Niemals sein wahres Alter.

Wer wäre des besser geeignet den Blick auf die erschaffene Welt (das Leben, die Erde) dokumentarisch fest zuhalten als eben er, Heiner Gohl.

Inspirierende Landschaften, faszinierende Tierbilder; weit weg der heutigen Hektik.

Weg von Urbanität, pulsierenden Lärm.

Kein burnout sondern – burnin. Brennende, lodernde Entwicklung unseres Planeten.

Auf den Spuren der Schöpfung mit dem Auge von Heiner Gohl.

Remo Schällibaum

 

 

Kalender 2012

Unser Kalender widmete sich im Jahr 2011 dem lebenswichtigem Thema Wasser. Mit ungewohnten Perspektiven durch Unterwasseraufnahmen. Auch das Licht ist ein lebensnotwendiger Bestandteil der Vegetation und unseres Daseins.

Doch wie lässt sich Licht fotografisch darstellen? Ist es nicht einfach „Hell“ oder „Dunkel“?

In zahllosen Gesprächen fand ich schliesslich durch Roland Frutig – wir kennen uns seit Jahren; oder gar Jahrzehnten – ergab sich ... ... ein Lichtblick! Es existiert in Indien mit Varanasi eine Stadt des Lichts! Wunderbar!

Roland Frutig hat die Stadt des Lichtes in Ihrer Mannigfaltigkeit festgehalten. Beim Betrachten von manchen Bildern vermisse ich die Dimension des Duftes. Die Erinnerung speist die Nase mit den Eindrücken der Gewürze.

Bei anderen Bilder verzichte ich aufgrund der Schilderungen des Fotografen gerne auf die Duft - Dimension.

Remo Schällibaum

 

Varanasi - Stadt des Lichts

Kaum eine andere Stadt Indiens polarisiert die Meinungen des Betrachters mehr als Varanasi. Die älteste Stadt Indiens ist jährlich Ziel von Millionen von Pilgern und Touristen mit all den damit verbundenen Nebenerscheinungen. Varanasi sehen und sterben, das ist auch heute noch das Ziel hunderttausender Hindus. Die Omnipräsenz des Todes mit den zahllosen Leichenverbrennungen und die fast unheimliche Kraft dieses Ortes, die atemberaubenden Lichtwechsel führen zu einem Wechselbad der Gefühle, das von Melancholie bis hin zu Befreiung und Gelassenheit reicht. Das haben auch frühere Herrscher Indiens bemerkt und so säumen viele prächtige Paläste von Maharajas die Ufer des Flusses und verleihen der Stadt vom Ganges her ein majestätisches Erscheinungsbild.

Varanasi ist kein Ort für empfindliche Gemüter und Nasen, denn entlang den Ghats – den unzähligen, steilen Stufen oder Toren zum Ganges – trifft man Schritt auf Tritt die Hinterlassenschaften menschlicher Bedürfnisse. Sich bei Sonnenaufgang oder nachts auf dem ruhig dahin gleitenden Fluss im Boot treiben zu lassen, mutet an wie eine Zeitreise und lässt all die Unzulänglichkeiten dieser Stadt vergessen. Beim Betrachten der Menschen bei ihrem morgentlichen Bad im Ganges lässt sich die tiefe Verbundenheit zu diesem Ort und seiner speziellen Bedeutung nur erahnen. Dann hat man wirklich das Gefühl, an einem Ort zu sein, wo sich Himmel und Erde berühren.

„Benares is older than history, older than tradition, older even than legend, and looks twice as old as all of them put together“ (Mark Twain, Following the Equator, 1896.)

Roland Frutig Fotograf /Feng Shui Berater